Partizipationsgestalter:in werden
Die School of Participation vermittelt das theoretische Fundament, die innere Haltung und die praktischen Fähigkeiten, um die Transformationen unserer Zeit zu gestalten.
Was bringt diese Ausbildung?
- Handwerkszeug und Fachwissen, um Partizipations-Prozesse zu gestalten und Transformation anzuschieben
- praktische Kompetenzen, um Beteiligungsprozesse in Unternehmen Organisationen und dem politischen Feld zu konzipieren, zu organisieren, zu moderieren und zu institutionalisieren
- die Fähigkeit, mit Komplexität und Unterschiedlichkeit in Gruppen umzugehen
- Überblick über das Partizipationsfeld insgesamt: Denkansätze, Methoden, Formate, Verfahren, Prozesse
- ein grundlegendes Verständnis von Demokratie- und Aushandlungsprozessen mit ihren äußeren und inneren Bedingungen (demokratische Struktur und Kultur)
- die innere Haltung und soziale Kompetenzen, um gute Prozesse zu gestalten
- Vernetzung mit Beteiligungsprofis, Demokratieverstärker:innen, Unternehmen und Organisationen
- Fähigkeiten, die keine KI leisten kann

Im Überblick
Zielgruppe:
Unternehmen, NGOs, Verwaltungen + Selbstständige, Facilitator:innen mit Weiterbildungsinteresse
Start 2. Jahrgang:
voraussichtlich 19. Oktober 2026 in Berlin
Ort:
zentrale Orte in Deutschland + online
Preis und Leistungen:
- Das Ausbildungsangebot erstreckt sich über ein Jahr und ist unterteilt in vier Quartale mit je einem mehrtägigen Präsenztreffen und mehreren Online-Sitzungen pro Monat
- Thematische Blöcke (Module) sind separat buchbar.
- Eine Unterrichtseinheit umfasst 3 x 45 min und kostet 92 €.
- Intervision und durch persönliche Mentor:innen & begleitetes Portfolio-Lernen während der gesamten Ausbildung
- Lehrmaterial
- Lernen an aktuellen Praxisbeispielen (z.B. Bürgerräte auf Bundesebene, kommunale Partizipationsprozesse aus der Stadtplanung, Demokratisierungsprozesse in Unternehmen)
Stipendien:
- Rückfragen zu möglichen Stipendien bitte an sop@bildungswerk-mehr-demokratie.de oder telefonisch an Ruth Beilharz (08382/9766252)
Was macht das Konzept der School of Participation besonders?
Hier kommen führende Köpfe aus der Partizipationsbranche, Beteiligungspraxis und Wissenschaft zusammen. Sie treffen auf Lernende, Unternehmen und Ausbildungs-organisationen mit ihrem Erfahrungsschatz.
So entsteht ein Lernumfeld, das mehr bietet als reine Wissensvermittlung und Kennenlernen einzelner Konzepte. Vielmehr unterstützt es in der Ausbildung wesentlicher Kompetenzen zur Transformationsgestaltung.
Wie wird gelernt?
1. Theorie / Aufnehmen.
2. Praxis / Anwenden.
3. Reflexion / Verarbeiten.
Das sind die verschiedenen Möglichkeiten, das Zertifikat zur Partizipationsgestalter:in zu erhalten:

… als duales Ausbildungsjahr
Die Jahresausbildung an der School of Participation besteht aus vier Quartalen. Jedes Quartal startet mit einer mehrtägigen Präsenzveranstaltung an einem zentralen Ort in Deutschland. Die Online-Lehrveranstaltungen finden in der Regel jeweils Dienstags (16.00 bis 18.15 Uhr) und Freitags (11.00 bis 16.15 Uhr) statt.

… als Ausbildung in einzelnen Quartalen
Um die Schule möglichst vielen Interessierten zugänglich machen, können Quartale auch einzeln gebucht werden. Die Teilnehmer:innen erhalten eine Teilnahmezertifikat. Werden – auch im Laufe mehrerer Jahre – alle vier Quartale besucht und sind 80 Prozent des gesamten Lerninhalts durch Teilnahmebestätigungen belegt, kann die Abschlussprüfung absolviert werden. Die Voraussetzung ist die Erstellung einer Abschlussarbeit.

… als Weiterbildung durch kleinere Module
Die Ausbildungsinhalte in den Online-Unterrichtseinheiten sind jeweils in thematische Module untergliedert, die auch einzeln als Weiterbildungsmodule gebucht werden können. Für jedes dieser Weiterbildungsmodule werden Kreditpunkte vergeben. Bei Erreichung von 80 Prozent aller Kreditpunkte kann ebenfalls die Abschlussprüfung zum/r Partizipationsgestalter:in absolviert werden. Voraussetzung ist auch hier die Erstellung einer Abschlussarbeit.
