In der fünften Public Lecture der School of Participation war Marina Weisband zu Gast zum Thema „Selbstwirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen“. Wie können wir handeln lernen und dadurch zu Demokrat:innen werden? Diese Frage stand im Zentrum des Abends. Oft scheitert es schon daran, dass sich besonders junge Menschen gar nicht gefragt und handlungsfähig fühlen. Noch immer gelten Konsum und finanzieller Wohlstand als Maßstäbe für ein gutes Leben. Kinder und Jugendliche blicken heute allerdings einer Zukunft entgegen, in der ständiges Wachstum schlicht nicht mehr möglich ist. Hinzu kommen Kriege, Klimakrise, soziale Ungleichheit, möglicherweise der Druck sozialer Medien…Marina Weisband stellt fest: Wenn wir die Welt als systematisch negativ wahrnehmen, verlieren wir zugleich das Gefühl, selbstwirksam zu sein. Wie sich Hoffnungslosigkeit, Resignation und damit dem Zulauf zu radikalen politischen Strömungen etwas entgegensetzen lässt, erläutert sie in der Public Lecture.

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Über die Referentin:
Marina Weisband ist Beteiligungspädagogin, Diplompsychologin und Autorin.  Sie ist Expertin für digitale Partizipation und Bildung und betreibt das Demokratieprojekt “aula”. Speakerin und ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland.

Copyright Foto: CC-BY Marina Weisband.