
Liberale Demokratien galten lange Zeit als die höchste demokratische Entwicklungsstufe – mit freien und fairen Wahlen, geschützten Grund-, Freiheits- und Minderheitenrechten und einer durch unabhängige Justiz und Gesetzgebung kontrollierten Regierung. Derzeit erleben wir, dass liberale Demokratie wie die USA zu Post-Demokratien degenerieren. Statt die Entwicklung zurückzudrehen, braucht es eine konsequente Weiterentwicklung der Demokratie, sagt Christian Felber. Er nennt diese nächste Stufe „Souveräne Demokratie“.
Wie kann eine resistentere und resilientere Form von Demokratie entstehen, in der wir noch mehr Partizipation, Mitentscheidung und kokreatives Handeln wagen? Damit beschäftigt sich Christian Felber in der Public Lecture an der School of Participation.
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Über den Referenten:
Christian Felber ist international gefragter Referent, zeitgenössischer Tänzer, Hochschullehrer und Autor mehrerer Wirtschaftsbestseller („This is not economy“, „Gemeinwohl-Ökonomie“, „Ethischer Welthandel“). Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ schaffte es 2021 auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Felber initiierte den Aufbau der „Genossenschaft für Gemeinwohl“ und der „Gemeinwohl-Ökonomie“. Der 1972 geborene Salzburger studierte Spanisch, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft in Madrid und Wien, wo er heute lebt.
Copyright Foto: Christian Felber/Bernd Hofmeister